Thema der Fahrt:
Was hat Auschwitz mit mir zu tun? Brücken bauen zwischen Geschichte und Gegenwart
Warum Gedenkstättenfahrten?
Gedenkstättenfahrten sind ein bedeutender Bestandteil historisch-politischer Bildung. Sie ermöglichen jungen Menschen, sich intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus, mit Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung auseinanderzusetzen. Solche Fahrten leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines kritischen Geschichtsbewusstseins. Sie können helfen, demokratische Grundhaltungen zu stärken, Empathie zu fördern und das Verständnis für gesellschaftliche Verantwortung zu vertiefen.
Die Begegnung mit dem authentischen Ort ist intensiv, bewegend und öffnet bei den Heranwachsenden den Horizont im Blick auf ihr Handeln und damit verbundene Verantwortung für das nähere Umfeld und für die Gesellschaft, in der sie leben wollen. Das Thema "Auschwitz" wird so in die heutige Zeit transportiert. Es bleibt kein Thema in der Geschichte, sondern wird zum Thema für die Zukunft: Was heißt das heute - für mich persönlich und meine Haltung?
Nur so kann Erinnerungskultur nachhaltig wirken. Erinnerungsarbeit kann Orientierung bieten, Identitätsbildung unterstützen und Jugendliche befähigen, sich aktiv in gesellschaftliche Aushandlungsprozesse einzubringen – gerade in einer sich wandelnden Gesellschaft.
Veranstalter:
Veranstalter der Gedenkstättenfahrt ist der Bildungs-WG e.V. in Kooperation mit der Evangelischen Oberschule Gersdorf.
Noch mehr Informationen sind unter www.bildungswg.de zu finden.
Förderung:
Die Gedenkstättenfahrt wird durch das BMBFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes und der Bethe-Stiftung gefördert:

