Anne-Maria Richter
2009 haben wir unsere Inklusionsschülerin Anne-Maria Richter verabschiedet. Nach 5 Jahren an unserer Evangelischen Oberschule hat sie mit Hilfe von Angela Müller eine solide Grundlage für die Zukunft gebaut. Auf die Frage, was ihr besonders an unserer Schule gefallen hat, meinte sie, dass Englisch und Deutsch zu ihren Lieblingsfächern gehörten. In ihrer Klasse hat sie sich sehr wohlgefühlt hat. Anne-Maria hat sich auch gleich nach der Schulleiterin erkundigt und sich sehr dafür interessiert, wie es gerade an der Oberschule ist. Sie war eine fleißige Schülerin, was sich in ihrem derzeitigen Beruf bezahlt macht.

Christian lernt seit August 2015 an unserer Schule. Er ist 13 Jahre alt und besucht die Klasse 6a. Den Übergang von der Evangelischen Montessori-Grundschule Erlbach-Kirchberg zur Evangelischen Oberschule Gersdorf bewältigte Christian durch individuelle Förderung und Betreuung sehr gut. Er fühlt sich wohl und hat seinen Platz gefunden. Christian ist immer fröhlich und guter Dinge. Diese Eigenschaften erleichtern ihm den Klassenalltag mit den anderen Schülern.
Christian und seine Klassenkameraden haben es schnell gelernt und verstanden mit dem „Anders sein“ umzugehen. Für alle gehört diese Besonderheit zum selbstverständlichen Alltag. Alle Schüler profitieren von einem gestärkten Sozialverhalten.
Christian ist im Bereich der rhythmisch-musikalischen Erziehung sowie auf kreativ-künstlerischem Gebiet begabt und begeisterungsfähig.

„3 x 21 - mit uns kann man rechnen“
Am 22.03.2017 unternahmen Caprice und Christian gemeinsam mit den Inklusionsassistentinnen Frau Müller und Frau Hildebrandt eine Exkursion ins Beratungszentrum Kaleb, Region Chemnitz e.V. (Kooperative – Arbeit – Leben – Ehrfürchtig – Bewahren - Ja zum Leben!)

2010 verließ unser Inklusionsschüler Fabian Richter die Evangelische Mittelschule Gersdorf. Nun arbeitet er in Lichtenstein beim „A-T-S Auto-Teile-Service Ramm“. Ich habe ihn dort besucht und seinen Arbeitsalltag begleitet. Es ist ein herrlich warmer Herbsttag. Die Luft ist frisch, die ersten Blätter fallen von den Bäumen. Aus den Toren der Werkstatt summt leise Musik. Ich treffe Fabian im Pausenraum an. Dort isst er gerade die Reste seines Mittagessens auf und putzt den Teller mit einem Löffel hastig sauber. Darauffolgend schaut er mich mit seinem typisch breiten Grinsen an und bietet mir einen Stuhl an. Der Pausenraum ist recht gemütlich eingerichtet. An den Wänden hängen Ablaufpläne für Fabian und Postkarten von seinen unzähligen Reisen. Ich sitze noch nicht richtig, da fängt er schon mit Erzählen an. Seine Pause ist nun vorbei.